Tafeltour Wadrilltal
Hunsrück
,Merzig-Wadern
Strecke:
17 km
Dauer:
ca. 5 Stunden
Start:
Wadern
Ziel:
Wadern
Art der Route:
Radweg,Wanderweg
Beschreibung
Der Weg endet und geht in einen Pfad über, der schließlich in Serpentinen den Berg hinauf auf einen höher gelegenen Hangweg führt. Hier halten wir uns links und biegen direkt rechts auf einen Weg den Felsenberg hinauf ein. Schließlich treffen wir auf einen Weg, der rechterhand wieder hangabwärts führt. Fast an der Straße angelangt, geht es links einen lang gezogenen Anstieg wieder bergan, immer dem Gothbach folgend. Nach knapp 1 km treffen wir auf einen ausgebauten Waldweg, dem wir rechts hinab Richtung Wadrill folgen. Den Wald verlassend bietet sich an der Nazareth-Kapelle ein wundscherschönes Hochwaldpanorama. Der Ausblick und die Ruhe des Ortes entschädigen für die Anstrengungen der Wanderung. Noch ein Stück des Weges ist es jedoch bis Sitzerath. Nach 50 m geht es links in einen Feldweg am Waldrand entlang. Wir passieren mehrere Wochenendhäuser und kommen wieder auf freies Feld. Auf einen asphaltierten Feldwirtschaftsweg treffend, halten wir uns links, bis wir am Waldrand einen weiteren grandiosen Ausblick weit ins Saarland hinein haben. Auf einem Sandweg erreichen wir die Eichenlaubstraße, die wir überqueren und einem Weg geradeaus RichtungWald folgen. Am Waldrand halten wir uns links und wandern auf einer Wiese Richtung Sitzerath. Wir überqueren im freien Wiesengelände den Lohbach und wechseln links auf einen Spazierweg, der uns direkt zu unserem Ausgangspunkt zurück führt. Auf dem ca. 17 km langen Premium-Rund-Wanderweg erwartet den Wanderer eine Tour mit steilen An- und Abstiegen, schmalen und verwunschenen Pfaden sowie wildromantischen Bachtälern, verbunden mit traumhaften Landschaftsausblicken und der einzigen Jungvieh-Alm im Saarland. Geschichtsinteressierte können noch einen kleinen Abstecher auf die trutzige Burgruine Grimburg unternehmen.
Profil:
Die Strecke ist ca. 17 km lang und als mittelschwer einzustufen.
Allerdings sollten Wanderer aufgrund mehrerer Anstiege eine gute Kondition mitbringen (höchster Punkt 537 m, tiefster Punkt 355 m, es sind insgesamt 380 Höhenmeter zu bewältigen). Schuhe mit rutschfestem Profil werden empfohlen. Für einen Abstecher auf die Burgruine Grimburg ist eine zusätzliche Wegstrecke von ca. 2 km einzukalkulieren (weitere 60 Höhenmeter zu überwinden). Mit Pausen sollten Wanderer ca. 6 Stunden einplanen. Beschildert ist die Route mit der „weißen Kochmütze“, dem Logo der saarländischen „Tafeltouren“.
Wegbeschreibung:
Start Sitzerath: Ab dem Parkplatz in der Ortsmitte geht es über die Eichenlaubstraße in die Prälat-Faber-Straße (Landgasthof Paulus liegt direkt rechts am Weg). Der Straße folgen wir immer geradeaus aus der Ortslage hinaus. Mit schönen Aussichtsmöglichkeiten Richtung Sitzerath und Löstertal führt der Weg über Feldwirtschaftswege und weiche Wiesenwege, an kleinen Gehölzinseln vorbei, hinauf auf den Felsenberg. Nach ca. 2 km erreichen wir eine Wegekreuzung, an der wir uns links in den Wald hinein halten. Nach 50 Metern treffen wir auf eine weitere Kreuzung, die wir geradeaus in einen geraden von Fichten gesäumten Weg überqueren. Durch wechselnde Waldbilder geht es weiter auf einem Grasweg und entlang kleiner verwunschener Lichtungen. Der schnurgerade Weg trifft schließlich auf einen Höhenweg. Hier halten wir uns rechts und laufen jetzt parallel auf dem Schieferrundwanderweg Wadrill (Markierung Wa 7). Durch verwachsene Eichenniederwälder bleiben wir zunächst auf dem Höhenzug, bis der Weg in einer langgezogenen Schleife zum ersten Mal hinunter ins Wadrilltal führt. An der Stelle, wo zwei Talwege aufeinander treffen, halten wir uns rechts und erreichen nach wenigen Metern die Landstraße Wadrill –Grimburg. Wir überqueren die Straße, gehen links über die Straßenbrücke und biegen direkt nach der Brücke rechts auf einen romantischen Talweg, der die Wadrill begleitet. Wir treffen schließlich auf eine kleine Fußgängerbrücke über die Wadrill. Für einen Abstecher zur Burgruine Grimburg und zum Grimburger Hof muss die Wadrill hier überquert werden. Die Schleife über Burg und Hof führt wieder zu dieser Fußgängerbrücke zurück. Jetzt beginnt einer der interessantesten Weg-Passagen. Nach ca. 500 Metern verlieren wir die Wadrill aus dem Auge und wandern langsam aber sicher ansteigend einen Pfad hinauf Richtung Hochwaldalm. Begleitet wird der Weg vom romantischen Lautenbachtal, das gleichzeitig die Landesgrenze zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz darstellt. Unterwegs begegnen wir im Laubmischwald einem kleinen Brünnchen, dem „Weinfässchen“. Eine Erfrischung an diesem Punkt tut auf jeden Fall gut. Wir verlassen langsam dem Wald und gelangen auf ein Hochplateau an einer alten Eiche, von dem wir einen schönen Ausblick Richtung Hunsrück haben. Wir halten uns rechts und folgen dem Waldwirtschaftsweg ca. 300 m weiter, bevor wir in einem Fichtenwald links auf einen Pfad Richtung Waldrand einbiegen. Am Waldrand werden wir für den steilen Anstieg mit einer herrlichen Aussicht auf die Hochwaldalm, die Almwiesen und das nördliche Saarland belohnt. Nach wenigen Metern trifft der Weg auf die Kreisstraße Wadrill –Kell, die wir überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite in den linken der beiden Waldwege einbiegen. Sobald wir den Fichtenwald erreicht haben, geht es links ab, immer am Waldrand entlang mit weiteren herrlichen Ausblicken bis wir auf einen Hochsitz stoßen. Hinter dem Hochsitz führt ein Pirschpfad wieder zur Straße. Jetzt sollte Zeit für eine ausgiebige Rast auf der Hochwaldalm sein. Nur 100 Meter vom Weg entfernt liegt die Hochwaldalm Wadrill, die einzige Jungviehalm im Saarland. Jedes Jahr bringen Bauern aus dem Hochwald ihr Jungvieh auf die saftigen Weiden der Alm. Früher gab es einen Hirten, der sich um das Vieh kümmerte. Heute ist die Almhütte ganzjährig bewirtschaftet und bietet kleine Speisen für Gäste aus Nah und Fern. Nach der Rast gestärkt geht es jetzt wieder hinab ins Wadrilltal. Von der Alm aus halten wir uns an der Straße links, um nach 50 m in eine Schneise nach links einzuschwenken. Der Weg trifft auf einen Hangweg, auf den wir nach rechts einbiegen. Nach ca. 200 Metern erreichen wir einen weiteren Hangweg, dem wir scharf links weiter ins Tal folgen. In einer Rechtskurve biegt unser Weg rechts ab auf einen schmalen Pfad, den Hahnenbruch entlang. Hier begegnen wir urwüchsigen Baumformationen und einem malerischen Bachlauf. Schließlich erreichen wir zum zweiten Mal den Wadrillbach. Dem breiten Talweg folgen wir nach links etwa 300 m dem Bach entlang bis wir wieder auf die Kreisstraße Wadrill –Grimburg gelangen. Wir halten uns rechts und überqueren eine weitere Brücke. Auf der anderen Straßenseite ist schon ein Weg zu erkennen, der rechts abzweigend um den Felsenberg herumführt. An diesem Hang ist sehr schön die Naturverjüngung der Eichenniederwälder zu erkennen, die nach einem Kahlschlag sehr schnell einen intensiven Stockausschlag aufweisen. Links am Hang sind an verschiedenen Stellen noch Spuren der Wadriller Schieferbrüche zu erkennen. Der Wadriller Schiefer wurde bis kurz nach dem 2. Weltkrieg abgebaut und fand nachweislich z.B. auf der Burg Dagstuhl bei Wadern Verwendung.
Der Weg endet und geht in einen Pfad über, der schließlich in Serpentinen den Berg hinauf auf einen höher gelegenen Hangweg führt. Hier halten wir uns links und biegen direkt rechts auf einen Weg den Felsenberg hinauf ein. Schließlich treffen wir auf einen Weg, der rechterhand wieder hangabwärts führt. Fast an der Straße angelangt, geht es links einen lang gezogenen Anstieg wieder bergan, immer dem Gothbach folgend. Nach knapp 1 km treffen wir auf einen ausgebauten Waldweg, dem wir rechts hinab Richtung Wadrill folgen. Den Wald verlassend bietet sich an der Nazareth-Kapelle ein wundscherschönes Hochwaldpanorama. Der Ausblick und die Ruhe des Ortes entschädigen für die Anstrengungen der Wanderung. Noch ein Stück des Weges ist es jedoch bis Sitzerath. Nach 50 m geht es links in einen Feldweg am Waldrand entlang. Wir passieren mehrere Wochenendhäuser und kommen wieder auf freies Feld. Auf einen asphaltierten Feldwirtschaftsweg treffend, halten wir uns links, bis wir am Waldrand einen weiteren grandiosen Ausblick weit ins Saarland hinein haben. Auf einem Sandweg erreichen wir die Eichenlaubstraße, die wir überqueren und einem Weg geradeaus RichtungWald folgen. Am Waldrand halten wir uns links und wandern auf einer Wiese Richtung Sitzerath. Wir überqueren im freien Wiesengelände den Lohbach und wechseln links auf einen Spazierweg, der uns direkt zu unserem Ausgangspunkt zurück führt. Auf dem ca. 17 km langen Premium-Rund-Wanderweg erwartet den Wanderer eine Tour mit steilen An- und Abstiegen, schmalen und verwunschenen Pfaden sowie wildromantischen Bachtälern, verbunden mit traumhaften Landschaftsausblicken und der einzigen Jungvieh-Alm im Saarland. Geschichtsinteressierte können noch einen kleinen Abstecher auf die trutzige Burgruine Grimburg unternehmen.
Profil:
Die Strecke ist ca. 17 km lang und als mittelschwer einzustufen.
Allerdings sollten Wanderer aufgrund mehrerer Anstiege eine gute Kondition mitbringen (höchster Punkt 537 m, tiefster Punkt 355 m, es sind insgesamt 380 Höhenmeter zu bewältigen). Schuhe mit rutschfestem Profil werden empfohlen. Für einen Abstecher auf die Burgruine Grimburg ist eine zusätzliche Wegstrecke von ca. 2 km einzukalkulieren (weitere 60 Höhenmeter zu überwinden). Mit Pausen sollten Wanderer ca. 6 Stunden einplanen. Beschildert ist die Route mit der „weißen Kochmütze“, dem Logo der saarländischen „Tafeltouren“.
Wegbeschreibung:
Start Sitzerath: Ab dem Parkplatz in der Ortsmitte geht es über die Eichenlaubstraße in die Prälat-Faber-Straße (Landgasthof Paulus liegt direkt rechts am Weg). Der Straße folgen wir immer geradeaus aus der Ortslage hinaus. Mit schönen Aussichtsmöglichkeiten Richtung Sitzerath und Löstertal führt der Weg über Feldwirtschaftswege und weiche Wiesenwege, an kleinen Gehölzinseln vorbei, hinauf auf den Felsenberg. Nach ca. 2 km erreichen wir eine Wegekreuzung, an der wir uns links in den Wald hinein halten. Nach 50 Metern treffen wir auf eine weitere Kreuzung, die wir geradeaus in einen geraden von Fichten gesäumten Weg überqueren. Durch wechselnde Waldbilder geht es weiter auf einem Grasweg und entlang kleiner verwunschener Lichtungen. Der schnurgerade Weg trifft schließlich auf einen Höhenweg. Hier halten wir uns rechts und laufen jetzt parallel auf dem Schieferrundwanderweg Wadrill (Markierung Wa 7). Durch verwachsene Eichenniederwälder bleiben wir zunächst auf dem Höhenzug, bis der Weg in einer langgezogenen Schleife zum ersten Mal hinunter ins Wadrilltal führt. An der Stelle, wo zwei Talwege aufeinander treffen, halten wir uns rechts und erreichen nach wenigen Metern die Landstraße Wadrill –Grimburg. Wir überqueren die Straße, gehen links über die Straßenbrücke und biegen direkt nach der Brücke rechts auf einen romantischen Talweg, der die Wadrill begleitet. Wir treffen schließlich auf eine kleine Fußgängerbrücke über die Wadrill. Für einen Abstecher zur Burgruine Grimburg und zum Grimburger Hof muss die Wadrill hier überquert werden. Die Schleife über Burg und Hof führt wieder zu dieser Fußgängerbrücke zurück. Jetzt beginnt einer der interessantesten Weg-Passagen. Nach ca. 500 Metern verlieren wir die Wadrill aus dem Auge und wandern langsam aber sicher ansteigend einen Pfad hinauf Richtung Hochwaldalm. Begleitet wird der Weg vom romantischen Lautenbachtal, das gleichzeitig die Landesgrenze zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz darstellt. Unterwegs begegnen wir im Laubmischwald einem kleinen Brünnchen, dem „Weinfässchen“. Eine Erfrischung an diesem Punkt tut auf jeden Fall gut. Wir verlassen langsam dem Wald und gelangen auf ein Hochplateau an einer alten Eiche, von dem wir einen schönen Ausblick Richtung Hunsrück haben. Wir halten uns rechts und folgen dem Waldwirtschaftsweg ca. 300 m weiter, bevor wir in einem Fichtenwald links auf einen Pfad Richtung Waldrand einbiegen. Am Waldrand werden wir für den steilen Anstieg mit einer herrlichen Aussicht auf die Hochwaldalm, die Almwiesen und das nördliche Saarland belohnt. Nach wenigen Metern trifft der Weg auf die Kreisstraße Wadrill –Kell, die wir überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite in den linken der beiden Waldwege einbiegen. Sobald wir den Fichtenwald erreicht haben, geht es links ab, immer am Waldrand entlang mit weiteren herrlichen Ausblicken bis wir auf einen Hochsitz stoßen. Hinter dem Hochsitz führt ein Pirschpfad wieder zur Straße. Jetzt sollte Zeit für eine ausgiebige Rast auf der Hochwaldalm sein. Nur 100 Meter vom Weg entfernt liegt die Hochwaldalm Wadrill, die einzige Jungviehalm im Saarland. Jedes Jahr bringen Bauern aus dem Hochwald ihr Jungvieh auf die saftigen Weiden der Alm. Früher gab es einen Hirten, der sich um das Vieh kümmerte. Heute ist die Almhütte ganzjährig bewirtschaftet und bietet kleine Speisen für Gäste aus Nah und Fern. Nach der Rast gestärkt geht es jetzt wieder hinab ins Wadrilltal. Von der Alm aus halten wir uns an der Straße links, um nach 50 m in eine Schneise nach links einzuschwenken. Der Weg trifft auf einen Hangweg, auf den wir nach rechts einbiegen. Nach ca. 200 Metern erreichen wir einen weiteren Hangweg, dem wir scharf links weiter ins Tal folgen. In einer Rechtskurve biegt unser Weg rechts ab auf einen schmalen Pfad, den Hahnenbruch entlang. Hier begegnen wir urwüchsigen Baumformationen und einem malerischen Bachlauf. Schließlich erreichen wir zum zweiten Mal den Wadrillbach. Dem breiten Talweg folgen wir nach links etwa 300 m dem Bach entlang bis wir wieder auf die Kreisstraße Wadrill –Grimburg gelangen. Wir halten uns rechts und überqueren eine weitere Brücke. Auf der anderen Straßenseite ist schon ein Weg zu erkennen, der rechts abzweigend um den Felsenberg herumführt. An diesem Hang ist sehr schön die Naturverjüngung der Eichenniederwälder zu erkennen, die nach einem Kahlschlag sehr schnell einen intensiven Stockausschlag aufweisen. Links am Hang sind an verschiedenen Stellen noch Spuren der Wadriller Schieferbrüche zu erkennen. Der Wadriller Schiefer wurde bis kurz nach dem 2. Weltkrieg abgebaut und fand nachweislich z.B. auf der Burg Dagstuhl bei Wadern Verwendung.
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von Wadern
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