Marpingen ist mit rund 5.200 Einwohnern und 12,60 qkm Fläche der größte Ortsteil der Gemeinde. Hier befindet sich auch das Rathaus mit Sitz der Verwaltung, ein modernes Schulzentrum mit Grund- und Gesamtschule, eine Sporthalle mit internationalen Maßen sowie ein Kunstrasensportplatz. Ferner ist im "Tal der Jugend" der katholische Kindergarten "St. Michael" beheimatet, der zusammen mit dem kommunal ...
Marpingen ist mit rund 5.200 Einwohnern und 12,60 qkm Fläche der größte Ortsteil der Gemeinde. Hier befindet sich auch das Rathaus mit Sitz der Verwaltung, ein modernes Schulzentrum mit Grund- und Gesamtschule, eine Sporthalle mit internationalen Maßen sowie ein Kunstrasensportplatz. Ferner ist im "Tal der Jugend" der katholische Kindergarten "St. Michael" beheimatet, der zusammen mit dem kommunalen Kindergarten und den Kindergärten der übrigen Gemeindebezirke den Bedarf an Kindergartenplätzen abdeckt. Durch den Ausbau der Straßen im Ortskern von Marpingen zu einem Geschäftszentrum, hat die Ortsmitte ein neues Bild mit repräsentativen Gebäuden erhalten. Jüngstes Beispiel ist hier die "Residenz zur alten Mühle", ein modernes Dienstleistungszentrum der Seniorenhilfe. Direkt daneben befindet sich das Kulturzentrum Alte Mühle. Hier wurde ein weiteres Kleinod des dörflichen Lebens mit viel Einsatz durch die Gemeinde erhalten. Nach der umfassenden Sanierung des Gesamtkomplexes befindet sich heute an historischer Stelle eine Stätte der Kommunikation zwischen Jung und Alt, wo kulturelle Veranstaltungen genauso zu Hause sind wie Tagungen. Auch örtliche Vereine nutzen den Saal der ehemaligen Alten Mühle gerne für ihre Zwecke. Ebenso kommen museal Interessierte auf ihre Kosten, denn es werden "mühlenspezifische" Gegenstände aus alter Zeit zur Besichtigung bereitgehalten. Hier befindet sich das Jugendbüros der Gemeinde. Das nebenan befindliche Cafe trägt das Seinige dazu bei, dass der Aufenthalt im Kulturzentrum Alte Mühle auch diesbezüglich in angenehmer Erinnerung bleibt. Wahrzeichen von Marpingen ist die im gotischen Stil 1902/03 erbaute Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt". Sie befindet sich auf dem Kirchberg, einem markanten Standort, und fügt sich mit ihrem 35 m hohen Turm in das Landschafts- und Ortsbild einzigartig ein. Vom ganzen Dorf wurde diese Kirche ab 1896 errichtet; die Bausteine hierzu stammen aus dem örtlichen Steinbruch. Die Einweihung erfolgte am 05. Juli 1905. Am 31.03.1975 wurde die neue Orgel, eine optische, technische und klangliche Glanzleistung mit 2.188 Pfeifen, ihrer Bestimmung übergeben. Die Marienverehrung blüht in Marpingen sowohl in der Pfarrkirche, als auch an anderen Orten der Pfarrei. Die älteste Stätte der Marienverehrung außerhalb der Kirche befindet sich in ihrer unmittelbarer Nähe: der Marienbrunnen. Weitaus bekannter ist allerdings der Wallfahrtsort "Härtelwaldkapelle". Hier soll am 3. Juli 1876 die Muttergottes drei Mädchen mehrfach erschienen sein und Heilungen nach ihrer Berührung an Kranken vollbracht haben. Noch heute wie damals pilgern jährlich viele Gläubige in den "Härtelwald", um zu beten und um die Muttergottes zu verehren. Der amerikanische Historiker David Blackbourn hat über die damaligen Geschehnisse und Hintergründe, weshalb Marpingen kein zweites Lourdes oder Fatima geworden ist, 1997 ein weltweit vielbeachtetes Buch mit dem Titel "Wenn Ihr sie wieder seht, fragt wer sie sei!" veröffentlicht. Als weiteres Zeichen der tiefen Gläubigkeit haben die Bewohner der Rheinstraße 1995 ein Friedenskreuz als Mahnmal und zum Dank für 50 Jahre Frieden in Deutschland errichtet. In herrlicher Lage findet man ebenfalls auf der Rheinstraße die "Johannis-Kapelle" ("Stroßer"-Kapelle). Übrigens hat man von dort eine tolle Aussicht über das St. Wendeler und Marpinger Land. Spuren aus altrömischer und keltischer Zeit sind in Marpingen eigentlich überall im Aussenbereich anzutreffen. So findet man beispielsweise auf den Höhenzügen rund um Marpingen vielerorts Hügelgräber vornehmer Kelten. Dr. Michael Glaser hat über derartige Funde zwei interessante wissenschaftliche Abhandlungen mit den Titeln "Archäologische Funde und Fundstellen in der Gemeinde Marpingen" und "Archäologische Erkundungen im Saarland" veröffentlicht, die bei der Gemeindeverwaltung Marpingen erhältlich sind. Wie auch die übrigen drei Gemeindebezirke verfügt Marpingen über eine sehr hohe Anzahl gut ausgebauter Rad- und Wanderwege, die es dem Besucher erlauben, die schöne Umgebung zielgerichtet zu erkunden. Diesbezüglich hält die Verwaltung eine im Sommer 2001 erstmalig aufgelegte Wanderkarte bereit, die Ihnen gleich mehrere Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anbietet. Am Fest "Mariä Himmelfahrt" (Mitte August) lädt Marpingen zur größten Dorfkirmes des nördlichen Saarlandes ein. Viele moderne Fahrgeschäfte und Stände machen diese Kirmes immer wieder für Tausende von Besuchern aus nah und fern attraktiv und interessant. Eine weitere Attraktion in Marpingen ist der jährlich stattfindende Rosenmontagsumzug, und sicherlich einer der größten im Saarland. Über 25.000 Zuschauer säumen regelmäßig die Straßen und hoffen auf Süßigkeiten, die die Narren von den Wagen oder zu Fuß mit vollen Händen verteilen. Weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt ist Marpingen durch seinen Segelflugplatz, der als Landesleistungszentrum mit Bundesnutzung eingerichtet ist. Landschaftlich herrlich und thermisch günstig auf einem Bergrücken gegenüber einem der Wahrzeichen des Saarlandes, dem Schaumberg, gelegen, treffen sich hier regelmäßig nationale und internationale Größen des Segelflugsports zum Training und Wettbewerb. Zahlreiche deutsche und europäische Meisterschaften wurden in den letzten Jahren in Marpingen durchgeführt. Aber nicht nur Segelflieger fühlen sich hier wohl, sondern auch andere Flugsportler, wie z. B. Ballonfahrer oder Fallschirmspringer. Weitere Ortsteile sind Berschweiler, Alsweiler und Urexweiler.
Herzlich Willkommen im Gasthaus-Hotel „Zum Dorfkrug“
Wir sind ein familiär geführtes Gasthaus-Hotel in der Mitte des Saarlandes und liegen im landschaftlich reizvollen Alsbachtal im herrlichen Erholungsgebiet St. Wendeler Land. Ob Ausflüge ins Grüne, Besuche der regionalen Kultur- und Freizeitstätten, Fahrrad- sowie Wandertouren oder geschäftliche Aufenthalte - das Gasthaus-Hotel „Zum Dorfkrug" ermöglicht seinen Gästen einen ungezwungenen Aufenthalt in freundlicher Atmosphäre.
Liebevoll eingerichtete Nichtraucher Ferienwohnung, 62 qm für 2-3 Personen, zentrale Lage, gemütliches Wohnzimmer/ Schlafzimmer, mit Doppelbett, separat eingerichteter Küche, kleiner Abstellraum, schöner großer Wintergarten mit Bettcouch Tisch und Stühlen, laden so richtig zum Relaxen ein.
• Bad mit Dusche und WC.
• Kabel TV, Radio.
• Inkl. Bettwäsche, Hand- und Geschirrtücher.
• Brötchenservice.
• Garten und Grillplatz.
• Transfer von und zum Bahnhof.
Viele gute Rad und Wanderwege, Bostalsee 15 km, Spaß- und Erlebnisbad 6 km, Segelflugplatz, Reithalle, Marienverehrungsstätte u. Ausflüge ins nahe Frankreich bieten sich an.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihre Familie Schledorn ...
Entlang der Gemeindegrenze von Marpingen zu den Nachbarorten Winterbach, Oberlinxweiler und Remmesweiler in der "Wurzelbach" verlief früher die Grenze zwischen dem Fürstentum Nassau-Saarbrücken und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Dort stehen noch etliche große Grenzsteine, die im 18. Jahrhundert errichtet und teilweise wieder restauriert wurden. Auf der einen Seite tragen sie das Wappen von Pfalz-Zweibrücken, auf der anderen Seite die Nassau-Saarbrücker Wolfsangel. Eine kleine Anekdote verbindet sich mit dem imposantesten dieser Grenzsteine, dem sogenannten Vierbannstein in der Nähe des Wasserwerkes Wurzelbach: Ein schlauer Marpinger Bauer soll sich zu Hause die Stiefel mit Heimaterde gefüllt und an der Stelle dann geschworen haben, er stehe auf Marpinger Grund und Boden. ...
Der Marien-Rundweg beginnt am Wegekreuz zwischen Winterbach und Alsweiler. Die Johanneskapelle an der Rheinstraße lädt zur Besinnung und Ruhe ein. Als Symbol und Dank für 50 Jahre Friede in Deutschland errichteten Bewohner der Rheinstraße 1995 das Friedenskreuz. Nach einem herrlichen Ausblick auf die Umgebung erreichen wir die neu gestaltete Marienquelle. Von hier aus lohnt ein Abstecher zum Bergmannskreuz (500 m) mit Stollennachbildung und Pestkreuz, einem besonderen Wahrzeichen Marpingens. Der Marien-Rundweg führt über den Kreuzweg zur Härtelwaldkapelle mit der Mariengrotte. Weithin sichtbar steht die im neugotischen Stil 1902/03 erbaute Pfarrkirche Maria Himmelfahrt auf dem Kirchberg. Nur wenige Meter davon entfernt befindet sich der Marienbrunnen, die bereits 1569 dokumentierte und damit älteste Stätte der Marienverehrung außerhalb der Pfarrkirche. Parallel zum Alsbach erreichen wir in Alsweiler die Pfarrkirche St. Mauritius und das gegenüber liegende Hiwwelhaus, das älteste in seiner Originalität erhaltene Bauernhaus Südwestdeutschlands. Von hier aus sieht man bereits den Dorfbrunnen, an dem der Marien-Rundweg wieder auf den Wendelinus-Pilgerweg trifft. ...
Der Wendelinus-Pilgerweg beginnt an der Wendelinus-Basilika in St.Wendel. Die im 15. Jh. fertig gestellte spätgotische Kirche prägt weithin das Stadtbild. Der Wendelinuspark ist ein beliebtes Freizeitgelände. Bei Winterbach hat man herrliche Aussichten auf die hügelige Landschaft des Naturpark Saar-Hunsrück und im Bereich der ehemaligen Römerstraße einen wunderbaren Blick auf den 568m hohen Schaumberg. Vorsicht geboten ist bei der Querung der Straße zwischen Winterbach und Alsweiler. Nachdem Alsweiler mit dem Alsbachtal durchwandert wurde, bietet sich beim Austritt aus dem Wald wieder eine wunderschöne Aussicht auf Tholey mit seiner ehrwürdigen Abteikirche. Im Wareswald lohnt sich eine Besichtigung der römischen Ausgrabungsstätte, die ca. 300 Meter vom Weg entfernt liegt. Dort kreuzten sich die in die Kaiserstädte führenden Römerstraßen: von Metz nach Mainz mit der von Trier nach Straßburg. Wir erreichen bald den Endpunkt des Wendelinus-Pilgerweges: die Abteikirche St. Mauritius. ...