Der Saarbrücker Zoo ist mit über 200.000 Besuchern im Jahr und über 1000 Tieren der größte saarländische Zoo.
Geschichte
Ursprünglich 1932 gegründet, wurde der Saarbrücker Zoo im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. 1956 wurde er am Südhang des Saarbrücker Stadtteiles Eschberg auf einem 15 Hektar großen Gebiet neu erbaut. Ende 2005 wurde nach diversen politischen Querelen der langjährige Direktor Vaclav Ceska des Amtes enthoben. Der politische Streit blockierte über Jahre auch fast alle Investitionen, so dass der Saarbrücker Zoo mittlerweile den Anschluss an die Zoowelt verloren hat. Mittlerweile wird in Saarbrücken offen über eine Schließung geredet.
Tiere
Übersicht
Der Saarbrücker Zoo beherbergt insgesamt über 1000 Tiere 160 verschiedener Arten. Der Fokus liegt hierbei auf Tieren der afrikanischen Steppe (Giraffen, Zebras, Antilopen, Geparden und Kronenkraniche), der afrikanischen Regenwälder (Gorillas, Schimpansen, Mandrills und Krokodile) sowie des Amazonas-Regenwaldes (Jaguare, Flachlandtapire, Krallenäffchen und Anakondas). Darüber hinaus beinhaltet der Zoo aber auch Tiere aus dem südostasiatisch-ozeanischen Raum, beispielsweise Gibbons, Javaner-Affen, Schlankloris.
Besondere Tiere
Als größte Besonderheit des Saarbrücker Zoos gelten die Lemuren, die mit insgesamt 9 Arten bzw. Unterarten vertreten sind, sowie das im Saarbrücker Zoo geborene Weißgesichtsseidenäffchen Callithrix.
Zuchterfolge
Der Saarbrücker Zoo nimmt wie alle wissenschaftlichen Zoos am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) teil, das europaweit Zuchtprogramme koordiniert. Als besondere Zuchterfolge können das Weißgesichtsseidenäffchen Callithrix, die australischen Schnabeligel, aber auch die Poitou-Esel gelten, eine seltene Haustierrasse.
Quelle: http://www.wikipedia.de
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