Schon die Kelten hatten auf dem Zuckerknupp ihr Heiligtum. Auf dieser vorgeschichtlichen Kultstätte wurde um 1700 herum die Quirinuskapelle errichtet. Der Sage nach schenkte Papst Leo IX. 1050 seiner Schwester Gepa, Äbtissin im Kanonissenstift von Neuss die Reliquien des christlichen Märtyrers Quirinus. Nach einer alten Perler Überlieferung haben bei der Quirinustranslation von 1050 die Reliquien des Heiligen auch eine Nacht in Perl verbracht. Was lag also näher, als später die Kapelle nach dem Heiligen zu benennen?
Vor allem im Mittelalter war die Quirinuskapelle mit ihrem Brunnen ein begehrtes Wallfahrtsziel. Der Quirinusritt - alljährlich am 01. Mai - erinnert an diese Tradition.