Kreis: Saarlouis
Die Schmelzer Landschaft ist altes Kulturland. Alte Grabhügel, steinzeitliche Werkzeuge und bronzezeitliche Grabbeigaben weisen eine frühe Besiedlung nach. Die Spuren von Siedlungsplätzen entlang der ehemaligen, durch Hüttersdorf verlaufenden Römerstraße sowie die Reste einer keltischen Wallanlage, der "Birg" in Limbach, sind Zeugnisse einer relativ dichten Besiedlung in gallo-römischer Zeit. Bettingen, Hüttersdorf und Limbach sind als Pfarrdörfer erstmals im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Gresaubach war kirchenrechtlich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts der Pfarrei Bettingen zugeordnet und gehörte seit dem Jahre 1812 zur Bürgermeisterei Bettingen. 1974 ist Gresaubach ausgegliedert worden und zählt seither zur Stadt Lebach. Primsweiler und Michelbach wurden Schmelz am 01. Januar 1974 aus den Verwaltungsbezirken Lebach und Weiskirchen angegliedert. Vom Mittelalter bis zur französischen Revolution war der Schmelzer Bezirk verschiedenen Herrschaften zugeordnet. Hüttersdorf und Michelbach beriefen sich auf Reichsunmittelbarkeit. Außen, Bettingen und Limbach waren lothringisch, wie mit Einschränkungen auch Primsweiler und Dorf. Schmelz in seiner jetzigen Form besteht seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1974. Im 18./19. Jahrhundert stellte eine große Eisenschmelze in Bettingen an der Prims einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor der Gegend dar. Dem wurde Rechnung getragen, als sich am 01. April 1937 die bis dahin selbständigen Orte Bettingen und Außen zusammenschlossen und sich auf den neuen Namen Schmelz einigten. Auch im Gemeindewappen, das von dem Heraldiker Kurt Hoppstädter entworfen und der Gemeinde am 01. November 1953 verliehen wurde, wird durch die Darstellung eines Hochofens an die ehemalige Schmelze erinnert.
Burgen & Schlösser
Saarlouis
Objekt-Nr.: 16758
Die Birg bei Limbach ist eine keltische Wallanlage auf einer Erhebung auf einem Ausläufer des Großen Horstes.
Die dort auf dem Marienfried(Renges) erbaute Kapelle stammt aus dem Jahre 1949. Die Einweihung fand 1950 statt. Sie wurde aus Dankbarkeit, da es keine Verletzten bei einem Fliegerangriff auf einen voll besetzten Prersonenzug gab, erbaut.
Die dort auf dem Marienfried(Renges) erbaute Kapelle stammt aus dem Jahre 1949. Die Einweihung fand 1950 statt. Sie wurde aus Dankbarkeit, da es keine Verletzten bei einem Fliegerangriff auf einen voll besetzten Prersonenzug gab, erbaut.


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