Kreis: Saarpfalz
Die Mittelstadt St. Ingbert zählt rund 38.700 Einwohner und ist die fünftgrößte Stadt im Saarland. Ihr Stadtgebiet umfasst die Stadtteile St. Ingbert-Mitte (mit Sengscheid), Rohrbach, Hassel, Oberwürzbach (mit Reichenbrunn und Rittersmühle) und Rentrisch. Natürliche Grundlagen Waldweg bei St. IngbertSt. Ingbert liegt in den Ausläufern des Pfälzer Waldes. So ist der größte Teil des Stadtgebietes von naturnahem Mischwald und sanften Hügeln geprägt (etwas mehr als die Hälfte der Fläche, s. Schaubild). Der Ort wird vom Rohrbach durchflossen, aus dem es auch einen großen Teil seines Trinkwassers bezieht. Geologisch wird die Stadt vom Trias geprägt. Der Trias besteht aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper. Die waldigen Bereiche St. Ingberts liegen im Buntsandsteingebiet. Südlich von St. Ingbert beginnt das Muschelkalkgebiet, das durch seine lehm- und tonhaltigen Böden meist durch eine landwirtschaftliche Nutzung gekennzeichnet ist. Nordwestlich von St. Ingbert fängt der saarländische Kohlegürtel an, auf dem Stadtgebiet gibt es Steinkohlevorkommen. Lage St. Ingbert liegt an der Achse Saarbrücken - Homburg/Saar, die für das Saarland von zentraler Bedeutung ist, da sie die meiste Wirtschaftskraft des Landes bündelt. International gesehen liegt St. Ingbert an der Linie, die das Pariser Becken mit dem Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt am Main verbindet. Bemessen nach dem Gradnetz der Erde liegt St. Ingbert (Messpunkt Engelbertskirche in der Stadtmitte) bei 7° 6' und 45" östlicher Länge sowie 49° 16' und 47" nördlicher Breite. Nachbarkommunen Die Mittelstadt hat sieben Nachbarkommunen. Im Uhrzeigersinn sind das Spiesen-Elversberg und Neunkirchen (Saar) (Landkreis Neunkirchen), Kirkel, Blieskastel und Mandelbachtal (Saarpfalz-Kreis), Saarbrücken und Sulzbach/Saar (Stadtverband Saarbrücken).
Baudenkmäler
Saarpfalz
Objekt-Nr.: 16589
Die Alte Baumwollspinnerei wurde 1885 von Max Schuler aus Wetzikon (Schweiz) als erstes Textilunternehmen in St. Ingbert gegründet. Die Fabrikation der Baumwollspinnerei bestand in der Herstellung roher, einfacher und feiner Baumwollgarne und Zwirne, die später in Futterstoffwebereien, Strumpfwebereien, Nähfaden- und Spitzenfabriken, sowie Trikotagebetrieben weiterverarbeitet wurden. Die einzelnen
Objekt-Nr.: 16588
Die Alte Schmelz ist ein 1733 gegründetes Eisenwerk. Der Komplex der Alten Schmelz umfasst das Eisenwerk selber, sowie die Arbeitersiedlungen. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der Sozial- und Industriegeschichte. Heute lassen sich noch alle entwicklungsgeschichtlichen Vorgänge nachvollziehen. Sie beherbergt zudem das älteste noch erhaltene Industriedenkmal des Saarlandes, die 1750 entstandene Möl


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